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Rezept: Schweinekrustenbraten nach Sarah Wiener

Schweinekrustenbraten nach Sarah Wiener

Mit unserem heutigen Weihnachtsessen möchte ich Euch allen ein frohes Weihnachtsfest. Ehrlich gesagt, hatte ich hier gar nicht so viel gemacht, außer die Zutaten einzukaufen und die Würzmischung vorzubereiten. Den Rest hat mein Mann gemacht, als ich heute arbeiten war. Die Mädels spielten mit ihren Geschenken. Da ist es umso dankbarer, wenn das Essen selbst nicht so viel Aufmerksamkeit benötigt. Ein Schweinekrustenbraten ist da extrem dankbar, da kaum Arbeit beim Vorbereiten benötigt wird. Die meiste Zeit ist der Backofen beschäftigt und alle 30 Minuten den Braten zu begießen, fordert jetzt auch niemanden in Vollzeit. Dadurch kann sich man um alles andere kümmern. Das Rezept selber ist genial lecker! Die Würzmischung ist wunderbar harmonisch, nur auf das dunkle Bier in der Sauce haben wir wegen der Kinder verzichtet. Schmeckte allen richtig gut!

Schweinekrustenbraten nach Sarah Wiener

Zutaten

Für 6 Personen, mit viel Beilagen oder einer Vorspeise auch für 8

  • 1,5 kg Schweinebraten mit Schwarte (aus der Schulter)
  • 1 Bund Suppengrün (Sellerie, Lauch, Karotte)
  • 2 Petersilienwurzeln
  • 1 Zwiebel
  • 1 Scheibe Bauernbrot
  • 2 EL Salz
  • 1 TL schwarzer Pfeffer
  • 2 TL Kümmel
  • 10 Wacholderbeeren
  • 6 EL Sonnenblumenöl (alternativ Schweinschmalz)
  • 500 ml Fleischbrühe (nach diesem Rezept)

Zubereitung

  1. Den Schweinebraten ggf. abspülen, trockentupfen und die Schwarte rautenförmig einschneiden ohne das Fleisch zu verletzen. Das Gemüse putzen, waschen und in etwa 1 cm große Würfel schneiden, die Zwiebel halbieren. Das Brot etwas zerteilen.
  2. Den Schweinebraten von allen Seiten mit Salz einreiben. Pfeffer, Kümmel und Wacholder im Mörser zerdrücken und den Shweinebraten auf der Fleischseite mit den Gewürzen einreiben. Den Ofen auf 140°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  3. Im Bräter das Fleisch von allen Seiten anbraten außer der Schwarte. Zuletzt mit der Schwarte nach oben in den Bräter legen, das klein geschnittene Gemüse mit in den Bräter geben. Das Gemüse kurz mitbraten lassen. Mit etwas Brühe ablöschen.
  4. Den Braten in den Ofen geben, dabei nach und nach Brühe angießen (etwa alle 20 Minuten), das Brot nach ca 60 Minuten mit dazu geben.
  5. Das Fleisch nach 90 Minuten auch über der Schwarte mit der Brühe begießen. Wenn die Brühe aufgebraucht ist, vom Bratensaft schöpfen und über den Braten gießen.
  6. Nach 2 Stunden den Ofen auf 160°C Ober-/Unterhitze hoch heizen. Dabei weiter etwa alle 30 Minuten mit Brühe begießen. Nach weiteren 90 Minuten den Ofen für 30 Minuten auf 200°C Ober-/Unterhitze hoch heizen (alternativ kann auch die ganze Zeit bei 140°C gegart werden, dann aber mit deutlich längerer Garzeit rechnen). Zuletzt den Grill einschalten, um die restliche Bräunung zu erreichen.
  7. Den Braten aus dem Ofen nehmen und ruhen lassen. Die Sauce pürieren, ggf. noch mit etwas Brühe oder Sahne aufgießen, die Sauce abschmecken.
  8. Gemeinsam servieren, bei uns gab es dazu Spätzle und Rosenkohl aus dem Dampfgarer.

Zubereitungszeit: etwa 60 Minuten unterbrochene Arbeits- + 4 Stunden Garzeit

Schwierigkeit: Geduld zu haben und eine gute Fleischqualität zu bekommen – geht zum Metzger, gebt lieber etwas mehr Geld aus, es lohnt sich!

Quelle: Sarah Wiener – Frau am Herd, S. 126

2 Comments

  1. Betty Betty

    Finde deinen Blog super, möchte dir jetzt auch nicht zu nahe treten: Aber eine gscheide Schweinsbratensoss wie man in Bayern sagt ist schön flüssig also nix mit pürrieren, viel zu dick… auch gehören da richtige Knödel dazu, Spätzle sind ein NO Go…. aber jedem das seine…

  2. @ Betty: ist ja auch kein bayrischer Schweinebraten, sondern so, wie ihn eine Schwäbin in Berlin eben macht – deutsche Cross-over-Küche (Sauce wie Rheinland, schwäbische Knöpfle und den Krustenbraten (fast) wie in Bayern). Danke für das Kompliment und frohe Weihnachten PS Ich war auch erstaunt, dass sogar Sarah Wiener püriert, das kannte ich von Schuhbeck-Rezepten nicht, mache ich aber schon sehr lange so…

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